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am 3. September

Fahrradfreundliche Gemeinde

Andreas Gemeinhardt - Stehen Sie regelmäßig im Stau?

Andi am Rad

20 Minuten und mehr vergeuden viele täglich. Die oft geforderten neuen und breiteren Straßen ziehen erfahrungsgemäß mehr Verkehr an und vergrößern das Problem. Dabei gibt es neben den öffentlichen Verkehrsmitteln das Fahrrad als eine der erfolgreichsten und günstigsten Alternativen zum Auto.  

Auch das Land OÖ hat dies inzwischen erkannt und das Projekt Radhauptrouten begonnen. Ein Radweg von St. Georgen nach Statzing wurde im Luftenberger Gemeinderat bereits beschlossen. Leider wird er in Statzing enden. Die Fortsetzung übers Eichfeld nach Pulgarn steht in den Sternen. Steyregg leistet hier schon Vorarbeit. Zwischen Shoppingmeile Steyregg und Billa wird fest gewerkt, aber auch zwischen Pulgarn und Steyregg sind noch ein paar Problemstellen zu beseitigen.

In Zeiten des E-Bike Booms, der auch das Gegenargument Steigung relativiert, sollte eine vernünftige Rad-Infrastruktur selbstverständlich sein. Sie würde auch die Verkehrsprobleme nach und in Linz entschärfen.

Aus eigener Erfahrung kann ich versichern: Ein bisschen Bewegung am Morgen schafft einen guten Start in den Tag, und erspart den Weg ins Fitnessstudio. Radfahrende sparen sowohl Geld als auch Zeit und tun zugleich etwas für die Gesundheit und die Umwelt.

Zur Förderung des Radverkehrs in den Gemeinden haben Land OÖ und Klimabündnis OÖ das Programm „Fahrradberatung OÖ“ gestartet. Dabei wird der Iststand der Radinfrastruktur in der Gemeinde erhoben, ein Fahrradbeauftragter oder eine Fahrradbeauftragte bestellt und ein Umsetzungsplan mit möglichen Maßnahmen erarbeitet. Nach diesem Prozess darf sich die Gemeinde „Fahrradfreundliche Gemeinde“ nennen.

Luftenberg ist derzeit ein von fahrradfreundlichen Gemeinden umringter weißer Fleck auf der Karte. Für eine Donauradweg-Gemeinde sollte es selbstverständlich sein, diese Auszeichnung zu tragen. Ich hoffe daher, dass wir diesen Prozess bald starten können.​

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