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am 5. September

Ein kleines Plädoyer fürs Radfahren

Katharina Sieber - Am 26. August wurde der neue Aiststeg (unterhalb des Dachsbergs, für FußgängerInnen und RadfahrerInnen), für den sich die Grünen bereits seit 2003 eingesetzt haben, endlich eröffnet.

Aiststeg

Die Forderung stieß anfangs auf wenig Zustimmung, doch griff sie die ÖVP nach der letzten Gemeinderatswahl auf und wurde bei der Umsetzung von uns Grünen immer unterstützt.

Radfahren ist für mich die ideale Fortbewegungsmöglichkeit für meine Alltagswege, schnell, gut für Körper und Seele und schonend für unsere Umwelt. Jede Erweiterung der bereits vorhandenen Radwege und die Vernetzung dieser zwischen den umliegenden Gemeinden bedeutet somit eine große Bereicherung für alle, die sich gerne per Rad fortbewegen. Denn erst diese „Radfahrerfreundlichkeit“ von Städten und Ländern erlaubt ein angenehmes Radfahren, eine Vielfalt an Mobilität. Werden Straßen nur für den motorisierten Verkehr gedacht, bleiben andere Verkehrsformen auf der Strecke. Durch Investitionen im Nahverkehr aber, die ein einladendes Umfeld für Radfahrer schaffen, kann Radfahren im Alltag für viele Menschen zur Option werden.
Aber auch der sanfte Tourismus, für den sich die Grünen immer einsetzen, wird durch attraktive Radwege gefördert. Gefahrlos durch die Landschaft zu radeln, die eine oder andere Sehenswürdigkeit zu bestaunen und sich in gemütlichen Wirtshäusern zu stärken, gibt es eine entspannendere Art zu reisen?

Länder mit sehr hoher „Radfahrerfreundlichkeit“  wie zum Beispiel Dänemark oder die Niederlande zeigen dies deutlich; ihr Radverkehrsanteil liegt bei 17 bzw. 27%, während dieser in Österreich nur etwa 6% beträgt.

Radeln soll Freude machen!


Straßen wie unsere Aisttalstraße, in der gefühlte 1000 LKWs an einem vorbeidonnern, wenn man als FußgängerIn oder RadfahrerIn unterwegs ist, sollten der Vergangenheit angehören.
Die „ Straße für alle“ wäre doch eine schöne Zukunftsvision!​

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