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am 5. März

Versuch einer Entwöhnung

Ilse Baireder - Ohne Auto in Schwertberg und nach Linz unterwegs

emobil schwertberg

Begonnen hat alles mit einem Stau auf der B3. Ich hatte eine Stunde Zeit, mir Gedanken zu machen, ob ich mich weiterhin mit diesen „Zwangspausen“ abfinden oder etwas ändern möchte. Ich beschloss, am nächsten Tag den Zug zu nehmen.

Mein Tag beginnt um 5.00 Uhr. Nach einem Fußmarsch von 15 Minuten erreiche ich den Zug um 6.00 Uhr. Es freut mich, dass es mir immer öfter gelingt, rechtzeitig aus den Federn zu kommen und sich meine innere Uhr an das frühe Aufstehen gewöhnt. Richtig schwierig wird es allerdings, wenn meine Außendiensttermine weit weg von Linz liegen, dann muss ich die Bahn um 4.40 Uhr erreichen!

Ich stelle fest, dass sich meine körperliche Kondition verbessert hat, ich gelassener zur Arbeit komme und im Zug recht entspannt lesen und Gespräche führen kann. Voraussichtlich werde ich in Zukunft ganz auf das Auto verzichten, denn innerhalb unseres Ortes komme ich gut ohne zurecht. Außerdem rechnet es sich finanziell nicht mehr. Allerdings würde ich ein Carsharing-Auto, das in Schwertberg stationiert ist und elektrisch betrieben wird, sehr praktisch finden und sicher des Öfteren gut gebrauchen können! Vielleicht sehen dies ja auch andere SchwertbergerInnen so und mein Wunsch geht in Erfüllung!​

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