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am 21. Februar

Stille Tragödie in St. Georgen an der Gusen

Renate de Kruijff - 75% der Schmetterlinge sind verschwunden!

Schmetterlinge

Die etwas Älteren unter uns erinnern sich bestimmt noch an die Wiesen in ihrer Jugend: voller Schmetterlinge und Grashüpfer und vielen anderen Tierchen, von denen man keine Namen wusste, außer vielleicht „Fliege“ oder „Käferl“.

Das hat sich vor allem in den letzten 30 Jahren gründlich geändert. Nicht nur in St. Georgen. Bei den Bienen, so weiß mittlerweile jedes Kind, geht das Bienensterben um.  Aber mit den Bienen sind still und leise viele, viele Insektenarten verschwunden.

Pestizide, zubetonierte Landschaften, drainagierte und hyperkultivierte Garten- und Landwirtschaftsformen haben diese Tiere an den Rand der Existenz gedrängt. Und mit den Insekten alle, die sich von ihnen ernähren, wie zum Beispiel unsere Singvögel. Obwohl erwiesen ist, dass in den letzten Jahrzehnten ein extremer Schwund bei den Insektenarten stattgefunden hat, bleiben konkrete Gegenmaßnahmen weitgehend aus.  

Wir St. Georgener Grüne wollen nicht nach Schuldigen suchen, sondern krempeln die Ärmel hoch und tun was dagegen!


Im vorigen Jahr haben wir bei der Sparkassenkreuzung erfolgreich drei Bienenweiden angelegt, die Ihnen mit ihrer sommerlichen Blütenpracht hoffentlich so genauso viel Freude gemacht haben wie uns. Unser erklärtes Ziel ist es nun, möglichst viele von Ihnen davon zu überzeugen Ihre Gärten und Balkone bienen- und schmetterlingsfreundlich zu gestalten. Dabei möchten wir Sie mit dem nötigen Know How unterstützen, und freuen uns mit Herrn Dipl. Ing. Markus Kumpfmüller einen echten Naturgartenprofi zu einem Vortag nach St. Georgen holen zu können.​

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