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am 15. März

Rasenmähroboter: Die Killerroboterkommen.

Günter Freudenthaler - Bienen- und Naturfreunde aufgepasst!

Blumenwiese

Der Einsatz von Rasenmährobotern ist für die Tier- und Pflanzenwelt im Garten eine Katastrophe. Die Dauermäher verwandeln die Gartenfläche auf denen sie ihre endlosen Kreise ziehen in Graswüsten, in denen kein Tier mehr leben kann. Auch Bienen finden dort kein Futter. 

Zugegeben: Rasenmähen ist mühsam. 

Aber wie wäre es, Teile des Gartens in eine Blumenwiese zu verwandeln und nur mehr die Bereiche zu mähen, die man zum Sitzen, Gehen und für Sport und Spiel braucht? Die Verwandlung gelingt, wenn man den Rasen z.B. mit einem Eisenrechen aufreißt und anschließend eine Dauerwiesenmischung einsät. 

Blumenwiesen sollten nur ein bis zweimal im Jahr gemäht werden. 

Die erste Mahd erfolgt erst im Juni/Juli, damit die Samen der Wiesenpflanzen ausfallen können.  Wichtig ist dann das Schnittgut von der Fläche zu entfernen, denn richtige Blütenpracht stellt sich erst ein, wenn der Boden langsam nährstoffärmer wird. 

Bei hohem Gras funktioniert natürlich kein Rasenmäher mehr.  

Gemäht wird hier mit Balkenmäher, Motorsense, oder, sicherlich die kostengünstigste Variante, mit der guten alten Sense. 

Der richtige Umgang mit der Sense will allerdings gelernt sein! 

Am 15. Juni und am 13. Juli finden zum Beispiel Kurse im Botanischen Garten in Linz statt. Wem das alles zu kompliziert ist, dann ist das natürlich auch in Ordnung. Es hilft schon viel, sich keinen Rasenroboter zuzulegen und in irgendeiner Ecke des Gartens ein „wildes“ Eck entstehen zu lassen.


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