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am 19. Juni

Mein Umstieg in die E-Mobilität

Pavla Reichhardt - Seit Anfang des Jahres arbeite ich in meiner neuen Firma - ohne Dienstwagen. Wie bleibe ich nun weiter mobil, das war die Frage: Zug/Bus, Diesel/Benzin, SUV/Kleinwagen, Kauf/Leasing, BMW oder doch Dacia…..

E-Autos


Ich analysierte meine Mobilitätsbedürfnisse. Bis auf wenige Ausnahmen  fahre ich, so wie viele andere, keine 300 km am Tag. Die  E-Autos der neuen Generation schaffen das ohne Nachladen. E-Mobilität auf Basis von erneuerbaren Energien reizte mich schon länger – jetzt ernsthaft.

Einige Fragen musste ich dennoch abklären: Die Reichweite der einzelnen Modelle, die Autogröße, die Lademöglichkeit zu Hause und unterwegs,  die Ladedauer, die Anschaffungskosten, die Förderung, die Versicherung und die Stromkosten. Wichtig war für mich auch die Frage, ob es ökologischer sei ein E-Auto zu fahren und was es mit den Gegenargumenten auf sich habe.

Viele Antworten und Informationen erhielt ich vom ElektroMobilitätsClubhttps://www.emcaustria.at​. Interessant ist die Rubrik Wissen/Vorurteile. 

Auch in meiner Umgebung sind mir viele „Experten- Meinungen“ begegnet:  Das Auto sei zu teuer, die Erzeugung/Entsorgung der Batterie belaste die Umwelt mehr als Benzin-Auto-Fahren usw. Wenn man konventionelle Fahrzeuge solchen Prüfungen unterziehen würde, würde wohl manche  Kaufentscheidung anderes ausfallen. Brauche ich mein Auto als Statussymbol oder damit ich von A nach B komme?

Ich weiß es nicht, ob die Zukunft in der Elektro-Mobilität liegt. Was ich weiß, es ist ein Bereich, der in Zukunft am meisten von Änderung betroffen sein wird. Ich will ein Teil der Veränderung sein und nicht nur schimpfen, dass der Verkehr so stinkt, so lärmt, Benzin wieder so teuer ist, usw. Ich will nicht  warten und hoffen, dass die anderen oder die Regierung was dagegen unternehmen. Ich, Pavla, bin nur ein ganz, ganz kleiner Teil des Ganzen, ich kann nichts beeinflussen, ODER DOCH?
Geben wir unsere  Konsumentenmündigkeit nicht ab! Die Veränderungen passieren bei uns im Kopf.  
Vor 22 Jahren haben wir  unsere Solaranlage im Garten gebaut. Die damalige Expertenprognose, dass sie erst nach 10 Jahren rentabel sein werde, hat sich als falsch erwiesen. Nach fünf Jahren haben wir den „break event point“ erreicht und ab da in die eigene Tasche gewirtschaftet, abgesehen von der Umwelt.

Könnte sein, dass es menschenverursachten Klimawandel gibt und dass sich unsere Lebensbedingungen mehr und schneller verschlechtern, als wir wahr haben wollen? Muss die Veränderung immer erst passieren, wenn der Druck unerträglich oder bedrohlich wird?

Fortsetzung folgt …​

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