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am 5. März

Lichtverschmutzung

Hubert Maier - Zu viel des Guten!

Licht

Dunkle Nächte und natürliches Licht tagsüber sind wichtig für uns Menschen und unseren Lebensraum. Tags zu wenig, nachts zu viel Licht, das ist ein Grundproblem des modernen Menschen. Ein Übermaß an künstlichem Licht ist auch ein Zuviel des Guten.
Die Lebensbedingungen vieler Tiere und Pflanzen haben sich dadurch verändert. Beispielsweise sind 85 % der Schmetterlinge nachtaktiv und durch Straßenbeleuchtungen massiv gefährdet. Auch der Tag-Nacht-Rhythmus des Menschen ist aus dem Lot geraten, was bei zahlreichen MitbürgerInnen Gesundheits- und Schlafstörungen zur Folge hat. Die stetige Zunahme der Nachtaufhellung kann nur eingedämmt werden, wenn uns bewusst wird, dass natürliche Dunkelheit ein wertvoller, schützenswerter Teil unseres Lebens ist.

Oberösterreich hat ein Messnetz für Lichtverschmutzung. Damit wird der Grad der Lichtverschmutzung erfasst, der sowohl für die Störung des Biorhythmus des Menschen, aber auch für das Insektensterben mitverantwortlich ist. Ob es sich nun um Straßenlaternen, Gebäudebeleuchtung, üppige Weihnachtsbeleuchtung oder grelle Werbetafeln handelt, alles trägt zum Lichtsmog bei.

Zur Diskussion steht, ob wir in Schwertberg auch noch den letzten Winkel taghell ausleuchten müssen. Aus Sicht der Grünen und auch von Anrainern braucht es keine Straßenbeleuchtung von der Kreuzung Aiser bis zum Haus der Fam. Leibetseder. Auch andere neue Beleuchtungsprojekte sind von diesem Standpunkt aus kritisch zu hinterfragen.​

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