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am 10. November

Verschärfungen im Wohnbeihilfenbereich

Nicole Keplinger-Sitz - Im Sinne der Menschlichkeit wird hier nicht gehandelt!

Als Familienberaterin weiß ich, dass die neuerlichen Verschärfungen im Wohnbeihilfenbereich für Drittstaatsangehörige vorallem Alleinerzieherinnen und Menschen mit Behinderungen treffen werden. Kaum eine Alleinerzieherin ist in der Lage ihre betreuungs- und pflegebedürftigen/behinderten Kinder neben einer beruflichen Tätigkeit zu versorgen. Zu wenig sind die Betreuungsangeboten vorallem für Kinder mit Behinderung und bald auch noch teurer (Kindergartenbeiträge). 5 Jahre Erwerbstätigkeit (Notstandsbezug wird nun auch nicht mehr eingerechnet!) stellen jedenfalls für diese sehr sensible Personengruppe ein unüberwindbares Hinderniss dar und werden die Menschen durch diese Regelungen von einem Bezug der Wohnbeihilfe de facto ausgeschlossen! Ich bitte alle politischen Entscheidungsträger diese Neufassung nochmals zu überdenken. Die Spirale der Armut nach unten wird einen ungeahnten Sog für Alleinerziehende, für Kinder und Menschen mit Behinderung enwickeln. Ich ersuche hier dringend Ausnahmeregelungen für diese Menschen zu schaffen, im Sinne der Menschlichkeit! Wer einmal in  die Augen einer verzweifelten Mutter eines Kindes mit Behinderung geblickt hat, weiß wovon ich spreche...​

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