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am 16. Mai

Gefahren am Schulweg

Andreas Gemeinhardt - Was Eltern am wichtigsten ist, sind wohl meist ihre Kinder. Mein politisches Anliegen ist es, ihnen, so gut es geht, eine Stimme zu verleihen und dabei vor allem auf fehlende Infrastruktur aufmerksam zu machen.

Forum Luftenberg
An die 50 Elternautos fahren auch bei strahlendem Wetter bis zur Schultür.

Nun gibt es dankenswerterweise freiwillige Schülerlotsen der Neuen Mittelschule. In einem Gespräch mit einem dieser Ehrenamtlichen erzählte er mir von den vielen SchulanfängerInnen, die sich fast jedes Mal bei ihm für seinen Dienst bedanken. Die fröhlichen Gesichter seien sein Lohn für das frühe Aufstehen und den Einsatz seines Lebens.

Auf meine erschreckte Nachfrage, was er damit meine, kam die Antwort: „Viele Autofahrer sind so mit sich und ihren Handys beschäftigt, dass es oft zu Notbremsungen kommt.“ Bremsspuren vor den Zebrastreifen beweisen seine Aussagen. Das schlimmste, was er bisher dabei erlebt hat, war ein Auffahrunfall. Auf die Frage, wie man die Schülerlotsen unterstützen könnte, kam ein hilfloses Schulterzucken und ein trauriges „Eine Ampel werden wir nicht bekommen.“ Ich hoffe, dass viele diesen Artikel lesen und Verwandte und Bekannte auf die Gefahr aufmerksam machen. Vielleicht könnten auch Kellen mit Rot- und Grünlicht zu einer besseren Sichtbarkeit führen, wenn das erlaubt ist.

Außerdem appelliere ich an alle Eltern: Bringt eure Kinder NICHT mit dem Auto bis vor die Schule. Ein paar Meter Fußweg sind gesund! Wenn sich der Verkehr vor der Schule nicht beruhigt, wird noch Schreckliches passieren!​

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