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am 5. März

Wenn das miteinander nur geschrieben steht …

Dagmar Engl - Die Zukunft von Katsdorf wird weiterhin hinter angelehnten Türen entschieden,

Dialog Kommunikation

Wir stehen beim Jahrhundertprojekt in einer der entscheidendsten Phasen: Die ArchitektInnen erarbeiten ihre Vorschläge und Anfang April wird in einer Jurysitzung entschieden, welches Architekturbüro unseren Vierkanter neu gestalten wird. Wir als Grüne sind zwar in diesem Gremium nicht stimmberechtigt, aber wir freuen uns sehr darüber, dass es zu diesem Wettbewerb gekommen ist. Eine der grünen Forderungen, die bestmögliche Gestaltungsmöglichkeit über einen Wettbewerb zu finden, erfährt so ihre Umsetzung!

Warum es manchmal eben nicht einstimmig geht


Es ist kein Geheimnis, dass wir Grüne in den letzten Jahren intensiv an der inhaltlichen Nachnutzung und an einem Konzept für den gesamten Ort gearbeitet haben. Leider hat bis heute kein offener, inhaltlicher Diskurs darüber stattgefunden. Punktuelle Treffen und das Miteinbeziehen der Oppositionspartei nach Lust und Laune der Mehrheitspartei haben letztendlich auch dazu geführt, dass es in der Sondergemeinderatssitzung am 9. Jänner bezüglich der Vergabe an einen Totalübernehmer eine Enthaltung der Grünen Fraktion gegeben hat. Die WSG hat den Zuschlag erhalten.

unsere Stimme – unsere Verantwortung


Eine Zustimmung ist nur dann möglich, wenn sämtliche Hintergründe und Vergabeprozesse transparent sind und es eine kontinuierliche Einbeziehung in Entscheidungsgrundlagen gibt. Beides ist in Katsdorf noch immer nicht der Fall – auch wenn es die Mehrheitspartei immer wieder anders darstellt und von einem „offenen Bürgerbeteiligungsprojekt“ schreibt. Nicht einmal unter den GemeinderätInnen wurde bis jetzt eine inhaltliche Diskussion ermöglicht. Von einer Beteiligung aller BürgerInnen von Katsdorf sind wir demnach weit entfernt. Das ist bedauerlich, aber nun einmal eine Tatsache.

Wir Grüne sind weiterhin wichtige kontrolle und impulsgeberinnen


Lehnen wir uns nun zurück? Keineswegs! Wir haben bis heute in mühsamer Arbeit Inhalte geliefert (viele davon fanden ihre Berücksichtigung, wenn auch auf indirektem Wege). Wir haben Informationen in endlos vielen Gesprächen eingefordert (ein Dank sei hier unserem Amtsleiter Martin Peterseil ausgesprochen), haben Kritik geübt, diese jedoch immer mit Alternativen unterlegt und den Diskurs vehement eingefordert. Bei aller Mühsamkeit und einem dramatischen Zeitverlust werden wir unsere gesamte Energie und Kompetenz dorthin lenken, wo es um Kontrolle über unser Steuergeld und die inhaltliche Ausgestaltung in der Finalplanungsphase geht.
Ja, wir werden auch weiterhin genau hinschauen und lästig sein. Für Sie alle in Katsdorf und für unsere Jahrhundertchance!​

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