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am 6. Juli

Transparenz und Kostenkontrolle beim Jahrhundertprojekt

Dagmar Engl - Auch die Nachnutzung unseres Vierkanters war wieder Thema im Gemeinderat. Wir Grünen haben dieses Mal einen Antrag eingebracht, der eine weitere Prüfung evtl. kostengünstigeren Varianten bzw. Änderungen beinhaltete. Und zwar noch vor einer Ausschreibung eines Architekturwettbewerbes.

LWFS von oben

Gründe für diesen Antrag waren für uns:

  • Die vage Investitionsschätzung der LAWOG, die den bisher kommunizierten Kostenrahmen enorm übersteigt.
  • Das bisherige Argument der Mehrheit für einen in großen Teilen
    geplanten Neubau – die Kostenersparnis – im Vergleich zu einer kompletten Altbestandsanierung sind aufgrund dieser hohen
    Kostenschätzung erst zu verifizieren.
  • Das Fehlen eines Finanzierungsplanes über die für Katsdorf anfallenden, laufenden Kosten.
  • Der für uns nicht gewährleistete Einblick in das Teilobjekt „Diakonie“. Wir begrüßen dieses Projekt selbstverständlich, glauben aber auch, dass es möglicherweise abseits der Variante 2 noch bessere Lösungsansätze für die Umsetzung gibt – und zwar aus Sicht der Diakonie und aus Sicht der Gemeinde bzgl. Kostengestaltung.

Der Punkt „Diakonie“ in unserem Antrag sorgte auch für Diskussionsstoff, weil davon ausgegangen wurde, dass wir Grüne dem Gesamtprojekt kritisch gegenüberstehen würden. Das ist nicht der Fall! Es zeigt uns aber vielmehr auf, wie wichtig es wäre, das gesamte Projektteam inklusive der Grünen in ALLE Bereiche miteinzubeziehen und nicht – wie bisher durchgeführt – von der Ortsspitze selektiv entschieden wird, wer wo dabei „sein darf“.

Transparenz und fairer Umgang helfen in allen Bereichen, Missverständnisse erst gar nicht aufkommen zu lassen.

Aber zurück zum Antrag: Wir haben letztendlich einer Kompromisslösung zustimmen können, die als gemeinsamer Antrag aller im Gemeinderat vertretenen Parteien gefasst wurde.
Der Gemeinderat der Gemeinde Katsdorf bekennt sich dazu, die Planungen für eine bestmögliche Umsetzung des Projekts Nachnutzung der Landwirtschaftsschule wie bisher unter den Prämissen der Zweckmäßigkeit, Wirtschaftlichkeit, Sparsamkeit und Nachhaltigkeit fortzuführen, und mit einem geladenen Architekturwettbewerb zu einer möglichst kostengünstigen Umsetzung zu gelangen. Die Gemeinde Katsdorf bekennt sich ausdrücklich zur Zusammenarbeit mit dem Diakoniewerk für Menschen mit Beeinträchtigung. 

Wir bemühen uns weiterhin um die beste und kreativste Lösung für Katsdorf. Und schauen dabei weiterhin genau hin, wenn es um unser aller Steuergeld geht!​​

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