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am 4. Juli

Karten auf den Tisch

Christian Schmidinger - Ehrliche Ansagen und transparente Ziele! Woran sind wir, was erwartet uns und warum!

Es gibt Stimmen, die sagen, dass …

  • wir uns von unserem ländlichen St. Georgen auf längere Sicht gesehen verabschieden müssen, weil wir im Speckgürtel von Linz leben.
  • unsere Infrastruktur so toll ist, und diese auch genutzt werden muss.
  • wir mehr EinwohnerInnen brauchen, damit wir uns die tolle Infrastruktur langfristig leisten können.
  •  es unsozial ist ein Ein-/Zweifamilienhaus zu besitzen.
  • wir uns im Örtlichen Entwicklungskonzept von 2001 dazu verpflichtet haben zu wachsen.
  • wir am besten NUR leistbares Wohnen im verdichteten Wohnbau haben sollten.

Es gibt den Landesrechnungshofbericht, der schreibt: „In Anbetracht der vorhandenen ausgeprägten Infrastruktur, der derzeitigen regen Bautätigkeit und der hohen Nachfrage an Wohnungen, ist das angestrebte Bevölkerungsziel von 5.000 Einwohnern realistisch. Es sollte dabei jedenfalls schriftlich definiert werden, welche Strategien bzw. Maßnahmen die Gemeinde weiter verfolgt, um dieses Ziel zu erreichen.“

Die Gemeinde schreibt dazu: „Das vom Gemeinderat beschlossene Örtliche Entwicklungskonzept (anm. ÖEK1 und ÖEK2) wird nachdrücklich verfolgt, sodass das Ziel des Erreichens der im Entwicklungskonzept definierten Einwohnerzahl durchaus realistisch erscheint. Dafür ist wie erwähnt die Infrastruktur ausgerichtet.“

ALSO – egal mit welchen Worten oder Aussagen versucht wird das Thema Bauen und Bevölkerungswachstum zu beschwichtigen – es ist das erklärte Ziel der Gemeindeverantwortlichen, das Bevölkerungswachstum mit Nachdruck zu erreichen!

Aufgrund der aktuellen gesamtösterreichischen Bevölkerungsentwicklung und der Steuerpolitik des Bundes (Steuersenkungen) sind wir aufgrund der sinkenden Ertragsanteile (Steuermittel pro Kopf, die die Gemeinde vom Bund erhält) nahezu GEZWUNGEN zu wachsen, um uns die ausgeprägte Infrastruktur weiterhin leisten zu können! Betriebskosten müssen gezahlt werden und beträchtliche Kreditraten getilgt. St. Georgen lebt mangels anderer lukrativer Einkommensquellen vom Geschäftsmodell Zuzug.

Jetzt ist die Grüne Fraktion angetreten, die rege Bautätigkeit einzudämmen und den Wunsch der Bevölkerung nach einem ländlichen St. Georgen zu vertreten. Zugegeben, einfach ist die Situation nicht.

Wir fordern das, was der Landesrechnungshof nur empfohlen hat – eine schriftliche Definition der Gemeindeziele im Hinblick auf die Bevölkerungszahl mit Strategien und Maßnahmen.


Die Karten auf den Tisch und kein Herumgerede mehr! Ehrliche Ansagen, transparente Ziele und Mitspracherecht für die BürgerInnen! Woran sind wir, was erwartet uns und warum! Und was die Aussichtslosigkeit betrifft – es gibt IMMER eine Alternative!​

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